Aktiver Einbruchschutz: Wie macht man es richtig?

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Aktiver Einbruchschutz: Wie macht man es richtig?

Die Frage, wie man sich am besten vor Einbrechen schützen kann, ist nicht leicht zu beantworten. Denn ein optimaler Einbruchschutz muss immer auf das jeweilige Gebäude abgestimmt sein. Bei einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ist die Sache etwa anders zu beurteilen als bei einem Einfamilienhaus.

I.Den Einbrecher gar nicht erst is Haus oder in die Wohnung lassen!
Ein wirksamer Einbruchschutz beginnt schon mit richtigem Verhalten. Bei einem Mehrfamilienhaus sollten sich zum Beispiel alle Bewohner darauf verständigen, das man Fremden nur dann die Haustür öffnet, wenn man mit diesen einen Termin vereinbart hat. Und auch bei nur kurzer Abwesenheit sollte man den Schlüssel in der Wohnungstür immer herumdrehen.

Als nächstes muss man seine Wohnung oder sein Haus gründlich auf eventuelle Schwachstellen analysieren. Man muss sich fragen: Wie könnte ein Einbrecher in die Wohnung oder das Haus eindringen? Dies geschieht in der Regel über Fenster und Türen. Bei einer einfachen Wohnung ist also die Wohnungstür der wichtigste Schwachpunkt. Diese sollte daher ausreichend stabil sein und durch ein einbruchhemmendes Schloss abgesichert werden. Bei Einfamilienhäusern sind es alle Türen, aber auch die Fenster. Hier sollten einbruchhemmende Gläser, aber auch abschließbare Fenstergriffe verwendet werden.
Dazu gehört auch die Sicherung von Nebengebäuden, wie zum Beispiel Garagen. Denn hier lagern sehr oft Werkzeuge, die auch zum Einbruch in die Häuser verwendet werden können.

Derartige mechanische Einbruchsicherungen stehlen dem Einbrecher die Zeit. Alarmanlagen können derartige mechanische Einbruchsicherungen lediglich ergänzen, aber nie komplett ersetzen!

II. Eine Einbruchmeldeanlage installieren!
Alarmanlagen können den Schutz vor Einbrechern wirksam verstärken. Hier ginbbt es im wesentlichen zwei Systeme:

a)Die Innenraumüberwachung, die zum Beispiel mit Ultraschall arbeitet, schlägt Alarm, wenn der Einbrecher einen bestimmten Bereich betritt. Da dies aber auch die Bewegungsfreiheit des Wohnungsinhabers einschränken kann, ist dieses System für Wohngebäude nur bedingt geeignet. Außerdem wird der Alarm erst ausgelöst, wenn der Einbrecher bereits im Haus ist.

b)Bei der sogenannten Außenhautüberwachung werden die entsprechenden Sensoren an Fenstern und Türen angebracht. Sie schlagen Alarm, sobald der Einbrecher versucht,diese gewaltsam zu öffnen. Der Vorteil ist, dass der Alarm hier schon früher ausgelöst und der Einbrecher hier durch eventuell schon vor dem Eindringen in das Haus vertrieben werden kann. Bei Alarmanlagen sollte man am besten den Rat einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle einholen. Ein guter Einbruchschutz besteht immer aus einer Kombination beider Systeme!