Monokulturen bei Bananen sind sehr verbreitet

Posted by & filed under .

Die Bananen als Frucht sind hierzulande ebenso bekannt wie beliebt. Sie wachsen an immergrünen, sehr großen Pflanzen. Aber nicht nur zum Essen werden die Bananen angebaut. In Indonesien beispielsweise werden Faserbananen verarbeitet. Man stellt daraus Netze und Garne her. Der Ursprung der Banane ist Südostasien. Heute ist das bekannteste Anbaugebiet in Afrika. Auch in der Karibik und Südamerika ist die Pflanze verbreitet. Es gibt den sogenannten Bananengürtel, der sich längs dem 30. Breitengrad zieht. In einem Jahr werden weltweit rund 100 Millionen Tonnen der gelben Früchte geerntet. Zu den größten Bananenproduzenten gehören Indien und Mexiko, China und die Philippinen sowie Brasilien und Tansania.

Gut für den Export geeignet und für lange Flüge und Fahrten sind die Bananen deshalb, weil sie vor der Reife geerntet werden, wo sie noch wesentlich unempfindlicher sind. Die sogenannte Obstbanane darf nicht an der Staude reifen. Selbst die zum dortigen Verzehr bestimmten Bananen werden in den Anbaugebieten grün geerntet und zum Nachreifen schattig gelagert. Hierzulande ist die Banane meist zum Verzehr als reifes Obst bestimmt. Aber es werden auch Chips daraus hergestellt oder Liköre. Ebenso erhält man im Einzelhandel Bananensaft, der aus vollreifen Früchten hergestellt wird. Um genügend Früchte für den Export zu haben, werden die Bananen in den entsprechenden Ländern als Monokulturen angebaut. Die Plantagen liegen meist in der vollen Sonne. Jedoch kann man die wild wachsenden Stauden auch im Wald finden, wo sie unter halbschattigen Bedingungen wachsen.

Es gibt unter der Obstbanane, wie sie hier verzehrt wird, viele verschiedene Sorten. Jedoch sind die Meisten, die wir hier kaufen, ein und dasselbe Sorte, die sich gut in Monokultur anbauen und dazu noch gut transportieren, lagern und nachreifen lässt.