Der Devisenhandel ermöglicht enorme Gewinne aber auch große Risiken

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Der Devisenhandel ist momentan eine angesagte Möglichkeit für Daytrader große Mengen Geld innerhalb kurzer Zeit zu machen. Dabei ist sie genauso gut dafür geeignet, alles wieder zu verlieren. Durch Kenntnis der Vor- sowie Nachteile lässt sich ein hoher Verlust jedoch vermeiden.

Zu den positiven Aspekten gehört der einfache Grundsatz des Systems: Kaufen bei niedrigem Wechselkurs und verkaufen bei steigendem Kurs. Mit relativ wenig finanziellen Mitteln kann man so, aufgrund der hohen Liquidität des Forex, gutes Geld verdienen. Natürlich wirkt sich eine höhere Investition positiv auf die Gewinnspanne und den Zeitaufwand aus. Das folgende Szenario dient zur Veranschaulichung:

Der Wechselkurs liegt am Anfang des Trades bei 1 Euro zu 1,2563 Dollar.

Trader 1 investiert 10.000 Euro und bekommt dafür 12563 Dollar.

Trader 2 tauscht 100.000 Euro in 125630 Dollar um. Am Ende des Trades steht der Wechselkurs bei 1 Euro zu 1,2342 Dollar.

Trader 1 freut sich über einen Profit von 221,00 Euro.

Trader 2 vermehrt sein Geld um ganze 2210,00 Euro.

Beide Trader haben sich exakt gleich verhalten, die Risiko- bzw. Investitionsbereitschaft ist, neben der genauen Kenntnis des Devisenmarktes, also entscheidend für die Einnahmen. Der Nachteil dieses Systems besteht darin, dass sich eventuelle Verluste genauso vervielfachen.

Betrachtet man die Margin, entsteht das gleiche Problem. Der Trader mit nur 10.000 Euro kann durch die Margin den gleichen Gewinn einstreichen, wie der mit 100.000 Euro. Bei Verlust hat er aber infolge des Hebeleffektes den höheren Schaden. Zusätzlich kann nicht garantiert werden, dass seine Order zu den entsprechenden Zeiten vom Devisenbroker realisiert wird.

Fazit:

Man sollte also die Bewegungen am Devisenmarkt kennen und über Zahlkraft verfügen, dann winkt ein lukratives Geschäft. Wer auf Glück setzt, hat verloren.