Herkunft und Geschichte vom Piercing

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Herkunft und Geschichte vom Piercing

Wir alle haben es mit ziemlicher Sicherheit schon einmal gesehen und vielleicht sind wir ja sogar auch selbst einmal professionell durchstochen wurden. Das Piercing ist
heute zwar immer noch für den ein oder anderen Hingucker gut, jedoch haben sich unsere Augen auch allmählich an diese spezielle Art der Körperverzierung, ähnlich wie beim Tattoo, gewöhnt. Genau wie beim Tattowieren wird beim Piercen mit einer desinfizierten Nadel durch die Haut gestochen, wobei beim piercen ein Loch und für das Tattoo nur Hautschichten durchstochen werden. In unserer Kultur lediglich ein langjähriger immer wiederkehrender Modetrend, lässt sich die Herkunft des „Stechschmuckes“ bis in die Antike als gesellschaftlich wichtiges Ritual zurückverfolgen. Hierbei spielten ähnlich wie bei dem klassischen Tattoo Religion, Glaube und Mystik als Motiv eine zentrale Rolle.
So wurden die ältesten durchbohrten menschlichen Körper schon in den antiken Grabkammern der Inkas in Peru, der Mayas und Azteken in Mexiko, aber auch in Asien , Afrika und im Südseeraum gefunden.
Aber auch in Indien und Indonesien hat das Piercing eine lange Tradition. So symbolisierte ein Backenpiercing die Hochachtung vor den göttlichen Mächten und wenn eine indische Frau ein rechtes Nasenpiercing besitzt, bedeutet dies noch heute, dass sie verheiratet ist; hat sie jedoch das linke Nasenloch durchbohrt, ist sie dementsprechend noch zu haben.
Hatten die alten Ägypter den Bauchnabel gepierct, wusste man damals, dass man es mit dem Adel zu tun hatte- aber die Ägypter trugen genau wie heute auch prächtige Goldringe an Ohren und Nasen, um sich zu für das gesellschaftliche Treiben zu schmücken.
Funktionalisiert hingegen wurden die Piercings beispielsweise bei den Römern, die praktischerweise Töpfe oder Tunikas an ihre Brustwarzenpiercings hingen, um den Transport zu erleichtern.
Bei den meisten alten Naturvölkern sollten dagegen meist die durchstochenen Körperteile vor aller Art von gefährlichen Geistern und Krankheiten schützen.
In der Moderne, vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Piercen in Europa gesellschaftlich verpönt und gilt teilweise noch bis in unsere Zeit in manchen Bevölkerungsschichten als Zeichen der sexuellen Experimentierfreudigkeit. Piercingstudios gehören heute in jeder Stadt zur Infrastruktur dazu wie etwa das Piercing Studio Zürich. Sie möchten mehr Infos zum Piercing Studio Zürich? Besuchen sie