Lokales Einkaufen erhält das lebendige Dorf

Posted by & filed under .

Es gibt Dörfer, da leben die Menschen nur noch um zu schlafen. Längst haben die Tankstelle und die Kfz-Werkstatt geschlossen. Der Tante-Emma-Laden ist nur noch eine verblassende Erinnerung. Und an einen dorfeigenen Hausarzt, eine Grundschule oder einen Kindergarten wagt schon niemand mehr zu denken. Doch es geht auch anders. Es gibt auch Dörfer mit einer recht agilen Infrastruktur. Ja, das sind manchmal sogar Dörfer, wo sich neue Unternehmen ansiedeln. Aber das läuft nicht von alleine und vor allem dann nicht, wenn die Dorfbewohner am liebsten ihre Lebensmittel im Discounter in der nächstgrößeren Stadt einkaufen. Ein bisschen Lokalpatriotismus kann da nicht schaden.

Ja, auf den ersten Blick betrachtet, sind die Lebensmittel im Dorfladen etwas teurer als im Discounter. Aber den Dorfladen können wir dann zu Fuß erreichen und für die Fahrt in die nächste Stadt benötigen wir das Auto. Haben wir das denn auch eingerechnet? Einkaufen ist natürlich noch günstiger, wenn wir auf die Angebote der Onlineshops setzen. Und wenn diese dann auch noch portofrei bei uns vor der Türe abgesetzt werden, dann gibt es eigentlich keinen Grund mehr auf die Lokalisierung von Produkten zu setzen, oder? Außer vielleicht, wir betrachten dies einmal unter ökologischen Geschichtspunkten. Wieviel Treibhausgase werden in die Lüfte geblasen, bis der Transport der Waren abgeschlossen ist. Wenn wir das auch alles vor Ort bekommen, dann sieht die Ökobilanz schon besser aus. Wir lassen das Auto stehen und statten unserem Landwirt am Ende des Dorfes einfach persönlich einen Besuch ab. Das ist nicht nur gut für die Ökobilanz, sondern auch noch für unsere Sozialkontakte. Diese werden beim Einkauf online eher nicht gestärkt. Wussten Sie übrigens, dass es auch gelingen kann, beide Konzepte miteinander zu verbinden? Also sowohl lokal einzukaufen, wie auch online? Die Antwort auf diese Frage finden Sie bei lokavendo.