Messen spielt im Handwerk eine wichtige Rolle

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Das richtige Maß finden, ist gar nicht einfach. Leicht passieren Fehler und die neue Couch, der Schrank oder das Regel passen nicht an den vorgesehenen Platz. Fehler beim Ausmessen sind nur schwer zu korrigieren; Fehler kann man jedoch vermeiden. Die Faustregel in Handwerksbetrieben lautet „zweimal messen, erspart ein zweites Mal sägen“. Diese Faustregel gilt auch bei Heimwerkern, denn stimmen die Messwerte nicht, passen am Ende die neuen Möbel nicht.

Messen mit dem Zollstock

Der Zollstock eignet sich für kurze Strecken. Es kommt nicht von ungefähr, dass der Zollstock lediglich zwei Meter lang ist, wenn er ganz „ausgefaltet“ wird. Auch wenn der Begriff Zollstock immer noch in aller Munde ist, gemessen wird in Zentimeter und nicht in Zoll. Fachleute sprechen deshalb lieber von einem Meterstab oder Gliedermaßstab.

Ein guter Zollstock ist stabil und bleibt auch gerade, wenn er auf seine ganze Länge ausgefaltet wird. Ein Maßband hingegen eignet sich nur für Flächen, die nicht länger als eine Armlänge sind. Auch messen Zollstöcke genauer als Maßbänder.

Laser-Messgeräte

Laser-Maßgeräte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Besonders teuer sind nicht und oft schon ab 60 Euro in Baumärkten zu erwerben. Diese Maßgeräte werden gebraucht, wenn die Entfernung größer als zwei Meter ist. Oft haben sie Maßreichweiten bis zu 20 oder gar 50 Meter.

Fehler beim Ausmessen

Wenn wir von Fehlern sprechen, meinen wir nicht minderwertige Gerätschaften, sondern Anwendungsfehler. Oft sind beim Messen die Glieder des Zollstocks nicht vollständig ausgeklappt, nicht eingerastet und der Zollstock hängt etwas durch. Dadurch stimmen die Messwerte nicht mehr. Bei Maßbändern kommt es aufgrund der Handhabung öfters zu falschen Messwerten. Mehr Infos finden Sie unter http://werkstatt-magazin.de/messtechnik/.