Popularität von Sneakers ist ununterbrochen am Steigen

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Unter Sneakers versteht man Schuhe, die der Form nach zwar Sportschuhen ähneln, aber im Alltag und auf der Straße getragen werden.
Die Schuhe wurden in den neunziger Jahren im deutschsprachigen Raum als Turnschuhe bzw. Sportschuhe betitelt, da keine andere Bezeichnung dafür existierte.
Mit fortschreitender Einbürgerung von Anglizismen wurde aber gleichfalls bei uns der englische Begriff populär.
Gegenwärtig sind die Schuhe kein auffallender Anblick mehr, an irgendeinem Ort hat jeder ein Paar in seinem Kasten .

Ersonnen wurden die Schuhe erstmals um 1860 in Großbritannien.
Die sportliche Hinwendung stand schon damals im Zentrum: Es sollte ein Schuh für eine sehr gefragte Sportart in Großbritannien entworfen werden – Krockett.
Die ersten Sneakers für den Nachwuchs wurden 1917 auf den Markt gebracht, 2 Jahre später kamen die ersten Schuhmodelle von Converse, dieser Tage einer der berühmtesten Hersteller für die Schuhe, heraus.

Schuhe mit Ledersohle waren laut auf der Straße zu hören, Sneakers nicht. Aus diesem Grund suchte ein Werbefachmann nach einer guten Bezeichnung, um die bis dato vorhandenen Schuhmodelle von den neuen auseinander zu halten.
Sneakers hingegen wurden und werden mit Gummisohlen verarbeitet, sind also so gut wie lautlos und zum „Schleichen“ geeignet (Das englische Wort „sneak“ bedeutet im Deutschen „schleichen“).

Anfang der fünfziger Jahre ging die Popularität von Sneakers vor allem unter den Jugendlichen nach oben: Die Schuhe wurden von damaligen Teenie-Idolen wie Elvis Presley oder James Dean getragen und symbolisierten den Start in eine neue Zeit.

Das zweite Erfolgsgeheimnis der Schuhe war zum einen der billige Preis und auf der anderen Seite der niedrige Pflegeaufwand.
Die Beziehung zum Sportbereich in den achtziger Jahren bescherte den Schuhen eine neue Popularität.
Beliebte Marken wie Nike oder Puma erlebten in dieser Zeit einen ersten Auftrieb mit der Fertigung von Sneakers und Sportschuhen.

Ebenso tätig auf diesem Markt sind Modemarken wie Prada bzw. Dolce & Gabana, die man an dieser Stelle an sich beileibe nicht vorhersehen würde.
Die Schuhe dieser Marken werden gern als sogenannte Edelsneakers bezeichnet, um sich von den normalen Modellen abzuheben.
Der Unterschied zu normalen Sneakers besteht darin, dass sie genauer genäht und aus besseren Gewebearten hergestellt werden.