Schlüsselanhänger gibt es schon seit dem Mittelalter

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Der Schlüsselanhänger ist ein permanenter Begleiter für praktisch Jedermann und -frau. Natürlich stellt man auch Ansprüche an ein „Ding“ dieser Art. Auf keinen Fall sollte er spitz oder womöglich scharf sein, denn sonst kann es schnell passieren, dass die Hosentasche zerrissen wird. Besonders für Männer ist dies ein wichtiges Kriterium. Weniger bedeutend sind diese negativen Spezifika jedoch für Frauen, da das weibliche Geschlecht Schlüsse vornehmlich in der Handtasche transportieren.
Eine relativ beliebte Variante des Schlüsselanhängers ist jede mit den Bildern der oder des Partners. Wenn, dann werden diese Anhänger öfter von Frauen gewählt. Für die Jugend lässt man sich immer wieder neue, schrille Ausführungen einfallen, die teilweise mit Musik oder Licht beeindrucken.
Bereits im Mittelalter machte man Gebrauch der heute sehr beliebten Schlüsselanhänger.
Als damals Schlüssel und Schloss erfunden wurde, war das Problem des Diebstahls gelöst..
Dafür entstand ein anderes Problem – der Verlust des Schlüssels. Die gewaltigen Ringe aus Eisen, die als Schlüsselanhänger genutzt wurden, waren allerdings viel zu gewichtig, um sie in der Hosentasche zu tragen. Die ersten kleineren Varianten dieses praktischen Gegenstandes wurden dann auch bald entworfen. Die Anhänger fanden überall auf der Welt ihre Liebhaber. Ohne einen Anhänger bewahrt eigentlich niemand seinen Schlüssel in der Tasche auf. Die Anhänger dazu erleichtern die Zuordnung zum passenden Schloss. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass man den Schlüssel generell schneller findet. Durch einen Schlüsselanhänger findet man den Schlüssel in der Regel früher, da dieser oft durch Farbe oder Form ins Auge sticht, wie viele Leute nur allzu gut zu berichten wissen. Damit das nicht mehr so oft passiert wurden die elektrischen Schlüsselfinder erfunden, die sehr nützlich sind.
Dieser Finder wird am Schlüssel fixiert und wenn man den Schlüssel nicht findet, klatscht man oder pfeift und durch das Geräusch, das dann ertönt, wird der Standpunkt angegeben. Besonders für vergessliche Menschen ist dies ein sehr hilfreicher Gegenstand. Als Schlüsselanhänger dienen manchmal Arbeitsgeräte in Miniaturform oder andere Dinge. Zum Beispiel gibt es einige Anhänger in Form von Taschenmessern und -lampen, Flaschenöffnern oder Schraubendreher.
Interessant für Menschen aus maritimen Gegenden sind schwimmfähige Schlüsselanhänger, die im Falle eines versehentlichen Badeganges an der Oberfläche bleiben. Für Schlüssel die immer an einem bestimmten Platz hängen sollten, wie zum Beispiel Tresorschlüssel, werden meistens besonders schwere Schlüsselanhänger verwendet, um ein versehentliches Einstecken nach dem Gebrauch zu verhindern. Auch hierfür gibt es übrigens ein Museum, es steht in Oberasbach in Deutschland und hat ausschließlich diese Art von Exponaten. Um die 18000 Anhänger werden hier ausgestellt. Die typischen Ausführungen unter den Schlüsselanhängern sind die mit Schriftzügen von Firmen oder Urlaubsmitbringsel. Seit geraumer Zeit sind die Lanyards sehr häufig zu sehen. Lanyards wurden zwar nicht als Schlüsselanhänger erfunden, aber viele Menschen haben sie sozusagen „zweckentfremdet“. Es handelt sich dabei um eine Art Kordel, Band oder Schnur, die man sich um den Hals oder das Handgelenk bindet um verschiedenste Gegenstände an seinem Körper zu befestigen. Man nutzt Lanyards nunmehr immer häufiger als Schlüsselanhänger. Ihren anfänglichen Einsatzzweck, nämlich zum Befestigen von Schusswaffen an der Uniform beim Militär haben sie mittlerweile so gut wie verloren. Egal, welche Art von Schlüsselanhänger man haben möchte, es gibt sicherlich irgendwo den passenden. Dadurch ist es auch einfacher, den Schlüssel sozusagen am Mann bzw. an der Frau zu haben.