Zum Glück war ich Rechtsschutzvesichert

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Zum Glück war ich Rechtsschutzvesichert

Wie wichtig bestimmte Versicherungen sind, merkt man oft erst, wenn man diese benötigt. So ging es mir auch, im letzten Jahr kam Ich in eine Situation in der Ich sehr froh war, das Ich Rechtsschutz versichert war.Ich war zu diesem Zeitpunkt schon seit etwa acht Monaten bei einer großen Firma beschäftigt. Auf einmal hieß es ganz unvermittelt Kündigung und so waren im ersten Moment auch der Schreck und die Verzweiflung groß. Was kann Ich nun tun, welche Perspektiven habe Ich und von welchem Geld sollte Ich leben?

Da Ich ja erst seit circa 8 Monaten in dem Unternehmen beschäftigt war, hatte Ich auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld eins und auch sonst sah es mit meinen Finanzen eher schlecht aus.
Da gab mir ein Freund den Tipp,
Ich könne mich gerichtlich gegen die Kündigung ohne Grund wehren. Zum Glück hatte Ich zu dieser Zeit eine Rechtsschutzversicherung, ohne die hätte Ich mir weder den Anwalt noch eine Klage leisten können. Am nächsten Tag ging Ich zum Anwalt und ließ mich beraten, so schlug dieser mir vor eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen. So hat man die Möglichkeit sich wieder in das Arbeitsverhältnis zurück zu klagen.
Dank meiner Rechtsschutzversicherung lief alles ganz einfach und unkompliziert, so musste Ich mich selbst um nichts kümmern, das hat alles der Anwalt für mich erledigt. Ein paar Wochen später traf Ich meinen ehemaligen Arbeitgeber dann letztendlich zusammen mit meinem Rechtsanwalt vor dem Arbeitsgericht wieder. Im ersten Schritt der Verhandlung ging es erst einmal darum, zu klären, warum mir die Kündigung überreicht wurde, den es war ja kein Grund in der Kündigung genannt. Im Verlauf stellte sich dann raus, das es wohl persönliche Gründe gewesen sein müssen, in diesem Fall ist die Kündigung ja nicht möglich und somit hat mein ehemaliger Arbeitgeber einfach keinen Grund in der schriftlichen Kündigung angegeben.
Der Richter stellte also fest, dass die Kündigung so nicht rechtskräftig ist. Danach ging es darum, zu klären, ob Ich wieder mein altes Beschäftigungsverhältnis aufnehmen kann, das war für meinen Arbeitgeber allerdings keine Möglichkeit. Also musste eine andere Lösung gefunden werden. Wir einigten uns schließlich über die Zahlung einer Abfindung in Höhe von einem Monatsgehalt und das mir ein gutes Arbeitszeugnis ausgestellt wird. So hatte Ich genug Zeit mir einen neuen Arbeitgeber zu suchen, ohne dabei in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten und von einem guten Arbeitszeugnis zu profitieren. Ich war sehr froh, dass Ich eine Rechtsschutzversicherung hatte, denn die Kosten für den Anwalt hätten sich auf etwa 1.500 Euro belaufen.
Noch als kleiner Anhang : Ich kann aus den eben geschilderten Fall, jedem eine Rechtsschutzversicherung wärmstens empfehlen. Aber eines ist dabei sehr wichtig! Die verschiedenen Angebote von Versicherungen miteinander zu vergleichen. Es gibt im Internet kostenlose Versicherungsvergleichsportale. Diese zu nutzen lohnt sich auf jeden Fall.